Osteopathie

Die Osteopathie ist als Behandlungsmethode durch die Ärztekammer Saarland sowie der Universitätsklink des Saarlandes seit 2009 wissenschaftlich anerkannt. (VwG Saarland 3 K 1175/08 v. 23.06.2009)

Die klassische osteopathische Medizin betrachtet den menschlichen Organismus als untrennbare Einheit, dessen einzelne Teile alle in Bewegung sind. Nur wenn sich dabei ein harmonisches Zusammenspiel ergibt, kann der Körper als Ganzes funktionieren. Die Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung behandeln wir die unterschiedlichen Strukturen mit den Händen. Dabei wird nicht nur auf die Symptome geschaut, sondern der Patient als Ganzes betrachtet, um die tatsächlichen Ursachen für die Dysfunktionen zu finden und zu behandeln.

Die Osteopathie wird in 3 Teilbereiche unterteilt:

I

Parietale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie befasst sich mit der Behandlung der inneren Organe. Mögliche Bewegungseinschränkungen oder die fehlende Flexibilität des betroffenen Organs oder Organsystems sollen durch manuelle Techniken wiederhergestellt werden. Die Behandlung erfolgt mit sanften Druck und Zug in dem entsprechenden Gewebe oder Reflexbereich.

II

Viscerale Osteopathie

Die Parietale Osteopathie befasst sich mit den Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken des Körpers. Der Begründer der Osteopathie, A.T. Still, fand heraus, dass er die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken konnte, indem er Gelenkblockaden, vor allem an der Wirbelsäule, auflöst.

III

Cranio-Sacrale Osteopathie

Die Cranio-Sacrale-Therapie (Schädel-Kreuzbein-Therapie) ist ein manuelles Verfahren, bei dem vorwiegend Handgriffe im Bereich des Schädels ausgeführt werden. Das Prinzip dieser Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass durch die Zirkulationsförderung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) positiver Einfluss auf das Vegetative Nervensystem genommen wird.